Häufig gestellte Fragen

  • LASIK (Laser In Situ Keratomileusis-Verfahren) ist eine Behandlungsmethode, die mittels eines Excimer-Lasers die Hornhaut des Auges umformt und dadurch Brechungsfehler bei Kurzsichtigkeit (Myopie), Weitsichtigkeit (Hyperopie) und Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) korrigiert. Diese drei Augenerkrankungen machen zusammen 95 % der Brechungsfehler aus.
  • Die erste LASIK-Operation wurde im Jahr 1990 von dem griechischen Augenchirurg Ioannis Pallikaris durchgeführt. 2010 ist also das Jahr, in dem sich diese Entwicklung zum 20. Mal jährt. Seit Mitte 1990 ist das Verfahren weit verbreitet.
  • Bei dieser Entscheidung sollten Sie sich von einem Augenarzt beraten lassen, der Ihnen sagen kann, ob ein LASIK-Eingriff für sie geeignet ist oder nicht. Wie bei allen chirurgischen Eingriffen gibt es auch bei der LASIK Risiken und potentielle Komplikationen, die sich bei jedem Menschen anders bemerkbar machen können. Obwohl ein hoher Anteil an Patienten ihren Alltag nach der LASIK-OP ohne Brille oder Kontaktlinsen meistern kann, gibt es dafür keine Garantie und es besteht die Möglichkeit, dass Sie auch danach noch für manche Aktivitäten Sehhilfen benötigen.
  • Nein, es gibt eine Reihe an Faktoren, die ein Arzt erst bewerten muss, bevor er sagen kann, ob ein LASIK-Eingriff für Sie geeignet ist oder nicht. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Ca. 56 % der LASIK-Patienten erreichen Ergebnisse von mindestens 20/20 und über 90 % erlangen mindestens 20/40 (was in vielen Ländern für eine Fahrtauglichkeit ausreicht). Eine LASIK-Operation ist aber kein Garant für perfekte Sehschärfe und es kann sein, dass Sie für manche Tätigkeiten trotzdem eine Lesebrille oder Kontaktlinsen brauchen. Aufgrund von normalen altersbedingten Einschränkungen der Sehkraft, der Presbyopie, die mit oder ohne LASIK auftritt, besteht bei Menschen, die das 40. Lebensjahr überschritten haben, eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass eine zusätzliche Sehhilfe vonnöten ist.
  • Ihr operierender Arzt wird mit Hilfe von Betäubungstropfen dafür sorgen, dass Sie während des Eingriffs keine Schmerzen haben. Möglicherweise erhalten Sie auch eine geringe Dosis eines Beruhigungsmittels zur Entspannung. Im Anschluss an die LASIK-Behandlung sind gereizte, lichtempfindliche oder wässrige Augen ganz normal, doch das gibt sich bei den meisten Patienten innerhalb weniger Wochen.
  • Wie bei allen chirurgischen Eingriffen gibt es auch bei der LASIK Risiken und potentielle Komplikationen, die sich bei jedem Menschen anders bemerkbar machen können. Im Abschnitt Nebenwirkungen der Augenlaser-Chirurgie finden Sie weitere Informationen. Sprechen Sie außerdem mit Ihrem operierenden Arzt über Ihre individuellen Risiken und die Vorzüge einer LASIK-Behandlung.
  • Manche Menschen leiden bei Dämmerung oder in schlechten Lichtverhältnissen unter Blendungen oder sehen Lichthöfe. In den allermeisten Fällen handelt es sich dabei aber um ein vorübergehendes Problem. Bei manchen Menschen hält es allerdings mehrere Monate oder sogar länger an, was insbesondere bei nächtlichen Autofahrten eine große Beeinträchtigung darstellt.
  • LASIK gilt als eine Methode, die für die meisten Menschen sicher und effektiv ist. Bei sorgfältig durchgeführten präoperativen Tests und Screeningverfahren, angemessenen Erwartungen und der Umsicht eines erfahrenen Chirurgen sind die meisten Patienten mit den Ergebnissen sehr zufrieden. • LASIK wird zur Korrektur von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung eingesetzt. • Die Behandlung dauert nicht lange und ist schmerzfrei. • Da der Laser computergestützt arbeitet, ist er hochpräzise und liefert sehr akkurate Ergebnisse. In den meisten Fällen wird das gewünschte Ergebnis schon mit einer Behandlung erreicht. Es sind jedoch bei Bedarf Nachbehandlungen möglich, die auch noch mehrere Jahre nach dem ersten Eingriff vorgenommen werden können.
  • • Der Heilungsprozess ist bei jedem Patienten anders und somit sind auch die Ergebnisse von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
    • LASIK kann Ihre Sehkraft auch teilweise verschlechtern, einschließlich Probleme bei der Nachtsicht mit Blendungen und Lichthöfen.
    • LASIK kann das Symptom des trockenen Auges bei manchen Menschen verschlimmern.
    • In seltenen Fällen kann sich Ihre Sehkraft durch eine LASIK-Behandlung verschlechtern, was eventuell auch durch eine Brille oder Kontaktlinsen nicht behoben werden kann.
  • Die Kosten für eine LASIK-Behandlung hängen davon ab, welcher Behandlungsumfang bei Ihrem Brechungsfehler notwendig ist, welchen operierenden Arzt sie auswählen und in welchem Land Sie sich befinden.
  • LASIK gilt, im Gegensatz zu einer überlebenswichtigen Operation, als ein elektiver Eingriff. Es empfiehlt sich also, sich bei der Versicherung zu erkundigen, ob Ihre Police dieses Verfahren abdeckt.
  • Ihr Haus-oder Augenarzt kann Ihnen zwar eventuell LASIK-Chirurgen in Ihrer Umgebung empfehlen, Sie sollten aber auf jeden Fall noch weitere Informationen darüber einholen, ob Ihr Chirurg qualifiziert ist und über ausreichend Erfahrung verfügt. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Auswahl eines Chirurgen.
  • Eine LASIK-Operation an beiden Augen am gleichen Tag ist theoretisch möglich, sollte jedoch von Ihrem Arzt auf die Risiken hin geprüft werden. Um das Risiko einer Querkontamination zu vermeiden, wäre es ratsam, jedes Auge einzeln behandeln zu lassen.
  • Je nach Ursache kann eine Nachbehandlung bei später auftretenden Änderungen der Sehkraft eine realisierbare Lösungsmöglichkeit darstellen. Suchen Sie dazu Ihren Augenarzt auf, der die Ursache bestimmen und festlegen kann, welche Option für Sie am besten geeignet wäre.
  • Sie können schon nach wenigen Tagen wieder den meisten Tätigkeiten nachgehen. Aktivitäten wie Kontaktsportarten und Schwimmen sollten Sie jedoch einige Wochen lang vermeiden. Wenden Sie sich mit Fragen bezüglich dem sicheren Zeitpunkt, wieder mit bestimmen Aktivitäten anzufangen, an Ihren operierenden Arzt und befolgen Sie dessen Rat.
  • In den Stunden nach einer LASIK-Behandlung können leichte Schmerzen und eine verschwommene Sicht auftreten. Außerdem erhalten manche Patienten vor dem Eingriff ein Beruhigungsmittel. Deshalb sollten Sie mindestens 24 Stunden verstreichen lassen, bevor Sie wieder Auto fahren - je nach der Art Ihrer Operation und den länderspezifischen Vorschriften zum Lenken eines Fahrzeugs eventuell auch länger.